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Wurstwaren - Fleisch   PDF  Drucken 

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"FRANKFURTER WÜRSTE"

    

Die kleinste und teuerste Wurst der Welt

hat der Künstler Piercarlo Giampieri hergestellt

 

Miniaturwürste von „Giam“, wie sich der "Frankfurter" Künstler Piercarlo Giampieri nennt, sind so leicht, dass sie selbst eine Juwelierin in seinem Wohnort, Rödelheim, auf einer ihrer feinen Waagen nicht wiegen konnte. Er müsse in eine Labor oder Universität gehen, um mit einer speziellen Masse/Volumen-Präzisionswaage das Gewicht zu bestimmen, riet ihm der Juwelier. Gerade hat Giam ein paar Frankfurter Würstchen hergestellt, bei dem jedes nur ein Bruchteil von einem Gramm wiegt.

 

Es sind absolute Unikaten, aber wenn er den Kilo-Preis hochrechnen würde, wie "richtige" Metzger es machen müssen, kommt für ihn ein Kilo-Preis von rund 1,2 Mio. € heraus. Rechnet er aber jetzt die Stunden hoch, die er zur Herstellung von einem Kilo dieser Mini-Frankfurter bräuchte, würde es allerdings 20 Jahre dauern, bis er dann seine "erste Million" verdient hat. Leider viel zu viel Zeit, denkt er manchmal.

 

Von der Idee bis zum fertigen Objekt vergeht viel Zeit, erklärt der gebürtige Mailänder, der seit 32 Jahren in Frankfurt lebt mit Freude und leid, genau wie jeder andere. Zuerst gehe ich in eine Metzgerei auf die Suche nach Waren mit Plomben, schönen Papieren, Netzen oder Schnüren. Nachdem er sich die Wurst gut angeschaut hat, macht er Skizzen und wählt die richtigen Farben aus, bevor es ans Modellieren geht.

 

Die Mischung der Modelliermasse hat er im Laufe der Zeit optimiert, das exakte Verhältnis der Zutaten möchte er nicht verraten oder in die Leitsätze schreiben, schließlich steckt lange Entwicklungsarbeit und eine Art Berufsgeheimnis dahinter.

 

Nachdem die geformten Rohlingsteile modelliert und gut abgetrocknet sind, kommen mehrere sehr dünne Pinsel und Farbeschichten zum Zuge. Zuerst werden die dunkleren Töne aufgetragen, dann erfolgt die Feinarbeit, das minuziöse bemalen der Fleischeinlagen, Pfeffer oder anderer Körner, Fettstränen und Fettstückchen bis hin von Hunderten von klitzekleinen Fettgrieben wie bei einer feinen Salami. Danach wird am Schimmel, an den Fettringen der Salami und den Banderolen gearbeitet. Falten und Ringe arbeitet er mit einem Miniskalpell ein. Anschließend wird konserviert, lackiert und abermals abgetrocknet. Danach klebt Giam die Schnüre auf und fertigt kleine Zinn-Plomben aus den alten Originalen, die früher an der echten Wurst hingen. In Zukunft möchte er seine Künstlersignatur in diese winzigen Gewichte ritzen, damit seine Unikate die dazugehörige Handschrift tragen. Dadurch wir das kleine Werk aufgewertet und verwandelt sich von einem Gegenstand zu einem reinen Kunst-Objekt. Auch bis zum richtigen Kleber hat er lange suchen und ausprobieren müssen.

 

Speziell für diese besondere Miniatur "Frankfurter Würste" bestand die Schwierigkeit und Herausforderung, in dem winzigen Verbindungsschnürchen zwischen den zwei Wurstteilen. Die Verbindung Schnur/Wurst gestaltete sich auch als etwas kompliziert bei diese Maßen. Jeder käufliche Faden, Garn oder Kördelchen waren, wenn auch sehr dünn, immer noch viel zu dick für das Vorhaben. Am Ende nahm er eine dünne Schnur, teilte sie auseinander und fertigte aus 2, 3 der Hunderte von Fädchen eine für das Objekt passende neue Schur.

 

Neben allen erdenklichen Wurstsorten von der Mortadella mit Pistazien oder Pfeffer über die original italienische Salami mit Banderole und Schnur bis zur Blutwurst und zu Wienern fertigt der Frankfurter auch Schinken oder Kotelettstränge, aus denen die Knochen sogar herausragen. Dazu verwendet er kleine Knochen von Wachteln, die er zuvor schön gekocht hat, die genüsslich gegessen, minuziös abgeknabbert, sorgsam gesäubert, lange getrocknet und gut konserviert wurden.

 

Auch Kompositionen wie ein Frühstücksbrett mit entsprechender Wurst und Messern oder Bilderrahmen mit seinen kleinen Objekten stellt er her. Die minuziöse Erstellung von kleinen Messern sind seine neueste Leidenschaft, wobei er stets Wert auf Authentizität seiner Exponate legt. Hinzu kommen immer wieder neue Teile und Sonderwünsche. Einer möchte Speck, ein anderer italienischen Schinken und ein dritter wünscht sich T-Bone-Steaks, bei denen es dann sicher keine Probleme mit BSE-Risikomaterial mehr gibt.

 

Viel Spaß beim Betrachten einer Auswahl seiner Arbeiten in der Galerie.

 

abe

  

 

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