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 werke dieser kategorie können sie aber schon  in der spalte galerie betrachten.

 

                          **********

            matematik ist nicht ein materie,

         aber für den mensch existentiell.

                                                      (GIAMPIERI 1973)

                               *******************

                  ich höre auch jemand zu,

                   der nichts zu sagen hat.

  (GIAMPIERI 1987)

                                   *************

 

              man kann im chaos überleben,

                    aber nicht ohne kunst.
                                                        (GIAMPIERI 1982)

                                       *********

 

 

 KaQuDe

 

KaQuDe ist die ausgesprochene Form von K.Q. D. = K.> Kreise, Q.> Quadrate, D.> Dreiecke. Alles wird verbunden mit Linien, Kreisen, Halbkreisen, Punkten und Strichen. Am Ende bringen die Farben, das Licht und die Harmonie in die Komposition und verbinden das Ganze zu einer Einheit.

Das ist natürlich nur eine einfache, sachliche und komprimierte Beschreibung dieser Arbeiten, dahinter steckt einiges mehr.

Ihre mathematischen und geometrischen Formen symbolisieren eine Stilrichtung, die eine wichtige Seite meines Wesens darstellt. Die Ludografie, die höhere Kunst der Berechnung und arbeiten mit Zahlen und deren Berechenbarkeit und unendliche Möglichkeiten. Und zwar nicht nur in die üblichen Theorie der mathematischen Berechnung, sondern auch auf der Ebene des persönlichen und gesellschaftlichen Daseins und der Existenz.

 

Diese ganzen Formen und Farben stehen in einer neuen ganz genau definierten mathematischen Anordnung, die nur Fantasien und Gedanken ermöglichen, ihre vorgegebenen und ausgedachten Positionen verlassen zu können. Das alles ergänzt sich sehr gut und am Ende entsteht ein Gemälde, das eigentlich nur ich richtig interpretieren, lesen und verstehen kann. Es ist auch besser so. Andere sollen sich einfach mit dem Visuellen und Gestalterischen auseinander setzten, um am Ende dieses als gut oder schlecht zu beurteilen. Mehr überlasse ich den "lieben" Betrachtern nicht, damit komme ich auch nicht in die Gefahr, ihn zu überlasten.

 

Diese Elemente stehen stellvertretend für das Chaos in der Welt in Form von Zahlen, die aber am Ende durch einen Irrweg in den Ebenen der irrealen, nicht fassbaren Theorie, sich wieder finden im Ergebnis. Dieser komplexe Gedankengang kann und soll auch nicht, bis in sein letztes Detail, von allen verstanden werden. In den meisten Fällen reicht vollkommen, wenn ich es schaffe, eine Anregung zu übermitteln, die am Ende zu Überlegungen animiert. Auch wenn nicht alles von jedem erfasst und erkannt wird, es reicht vollkommen, die Bereitschaft gezeigt zu haben, sich mit der Thematik, der imaginären Übertragung von Zahlen in Begriffe und danach ihre logische und zwangläufige Verknüpfung in die neu entstandene Dimension verstanden zu haben.

 

Ich werde niemals zählen können die Stunden, die ich mit Zahlen verbracht habe, schöne aber schwere Stunden waren sie. In diesen Stunden fing ich an, die Elemente meiner Gedanken in kleine Kompositionen zu umwandeln. Es entstanden dabei gleichzeitig unzählige dieser Arbeiten, die nicht nur ein Versuch waren, Geschehnisse in Zahlen und Formen umzuwandeln, sondern gleichzeitig Hilfe waren auf dem Weg, das Ergebnis zu finden. Dem Ganzen kann man auch in umgekehrter Reihenfolge nachgehen. Es ist eigentlich die Kunst, das irreal Existierende in den präsenten Gedankengang zu transferieren, um dann am Schluss zu einer Bewertung zu gelangen. Diese ganze Thematik wird somit automatisch auf unser Dasein projiziert und wir können dann davon profitieren.

 

Durch das Hinzufügen der Farben entstehen Gedankengänge, die uns in unserem äußeren aber auch inneren Wesen begleiten und oft uns bedrohen.

Der richtige Weg wird immer nur mit Hilfe unseres Bewusstseins beeinflusst, und dies ist genau die Sphäre, wo ich mit diesen ganzen Zahlen, Formen und Farben alles so umwandeln kann und letztendlich das Verborgene sichtbar darstellen kann.

 

Hunderte, Tausende von diesen kleinen Entwürfen und Arbeiten habe ich in unzähligen Stunden schon zu Papier und Leinwand gebracht. Unzählige Entwürfe für größere, gigantische Arbeiten schlummern verborgen in meinem Kopf und in einigen Schubladen. Aber wie alles bei mir, geht alles sehr langsam voran. Ich brauche höchstwahrscheinlich eine zusätzliche Lebensdauer, nur um diese Projekte einigermaßen zu Ende zu bringen.

Wie so oft gebe ich mich zum Glück und beruhigenderweise mit der Tatsache zufrieden, dass ich leider in meinem Leben nicht alles schaffen kann, was mein Kopf und meine Fantasie hergeben. Mich beruhigt aber immer wieder, wie reich ich an Gedanken bin und jederzeit alles abrufen kann und dies in gestalterische Form bringen kann.

Na ja, jetzt habe ich keine Zeit mehr darüber zu philosophieren, ein ganz anderer Gedanke klopft an mein Hirn und ich muss ihm nachgehen. Wenn ich Zeit habe, schreibe ich weiter über die KaQuDe und meine großen Projekte damit und darüber.

 

GIAM

 

 


 

 


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